Brautkleid-Stoffe

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Brautkleid Stoffe

So vielfältig die Formen von Brautkleidern sind, so unterschiedlich sind auch die verschiedenen Stoffe. Welche Brautkleid-Stoffe es gibt, wo deren Vor- und Nachteile liegen und welche Variante sich zu welcher Jahreszeit am besten eignet, verrät Ihnen nachfolgender Artikel.

Die beliebtesten Brautkleid-Stoffe und ihre Vorzüge

Satin, Tüll, Seide oder Spitze: Die Liste der Stoffe, die für hochwertige Brautkleider verwendet werden, ist lang. Grundsätzlich gilt: Je edler das Material, desto wohler fühlt man sich in seinem Hochzeitskleid. Ein günstiges Kleid von der Stange aus minderwertigen Materialien wird nie dieselbe Passform und denselben Tragekomfort aufweisen wie ein Kleid von höherpreisiger Qualität. Beim Kauf eines Brautkleides sollte man daher Wert auf eine einwandfreie Verarbeitung und einen qualitativ einwandfreien Stoff legen, der bestenfalls atmungsaktiv ist. Ist hingegen ein hoher Anteil an Kunstfaser vorhanden, schwitzt man in seinem Hochzeitskleid stark. Ist man sich hinsichtlich der Qualität des Stoffes nicht sicher, macht man also am besten den Knittertest: Knüllen Sie den Teig ordentlich. Wenn es dabei hörbar raschelt, ist der Anteil an Kunstfasern hoch. An solch einem Brautkleid hat man vermutlich nur wenig Freude, zumal es stark knittert. Besser sind Brautkleid-Stoffe aus edlen Materialien wie Seide oder Satin. Bevorzugen Sie am besten möglichst natürliche Materialien wie Baumwolle.

Eddy K Brautkleider

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Perlenstickerei: Der Aufwändigste aller Brautkleid-Stoffe

Mit Perlenstickereien besetzte Brautkleider sind die teuerste, aber mit Abstand auch die interessanteste Art. Perlenstickereien werden aufwändig in Handarbeit hergestellt, wobei jede Perle einzeln auf einen Faden gezogen wird. Egal ob geometrisches oder florales Muster: Jedes perlenbestickte Brautkleid ist ein Unikat, mit dem sich jede Braut wie eine Prinzessin fühlt.

Samt: Das ideale Material für eine Winterhochzeit

Wer schon einmal ein Kleidungsstück aus Samt getragen hat, weiß, wie weich und anschmiegsam dieses Material ist. Zwar ist Samt eher schwer, dafür aber sehr dehnbar und wärmend. Planen Sie eine Hochzeit im Winter, machen Sie mit einem Kleid aus Samt keinen Fehler. Je nachdem, ob als Grundmaterial Baumwolle, Seide oder andere Kunstfasern verwendet wurden, kann Samt über ganz unterschiedliche Oberflächen verfügen. Allen gemeinsam ist das sehr edle, beinahe schon prunkvolle Aussehen.

Zarter Tüll: Durchscheinendes Gewebe für den besonderen Auftritt

Tüll ist ebenso ein beliebter Stoff für Brautkleider. Sein Vorteil: Es handelt sich um eine synthetische Faser, die recht robust ist. Dennoch ist Tüll angenehm leicht zu tragen und schmeichelt jeder Frau. Tüll ist von der Optik her dem Organza recht ähnlich. Von der Qualität her unterscheiden sich beide Stoffe aber enorm: Während Organza eher griffig und steif ist, handelt es sich bei Tüll um einen semi-transparenten Stoff, der aus Kunstfasern hergestellt wird. Der zarte Stoff ist sehr trageangenehm, sollte aber pfleglich behandelt werden, da er sehr empfindlich ist.

Tüll kann sowohl als Ober- und auch als Unterstoff verwendet werden. Mehrere Lagen Tüll unter dem Rock zaubern zum Beispiel sofort ein tolles Volumen. Wird der Tüll hingegen für den Oberstoff verwendet, verleiht er jedem Brautkleid etwas Märchenhaftes. Auch eignet sich der Tüll wunderbar als Grundlage für Stickereien und Verzierungen aller Art.

Alle Bräute, die gerne auffallen und das Besondere lieben, entscheiden sich am besten für Glitzertüll. Sich einmal im Leben wie eine Prinzessin fühlen: Mit einem Hochzeitskleid aus Glitzertüll wird dieser Traum Wirklichkeit. Mit Glitzertüll fallen Sie auf, denn es handelt sich um einen glitzernden, glänzenden oder schimmernden Stoff. Glitzernder Tüll ist natürlich nicht nur in Weiß, Creme oder Elfenbein erhältlich, sondern auch in Blau, Rosé oder einer anderen Farbe Ihre Wahl. Wichtig: Da Glitzertüll bereits recht auffällig ist, verzichten Sie auf opulenten und zu üppigen Schmuck.

 

Chiffon Brautkleid

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Georgette und Chiffon: Die leichten Stoff für den Sommer

Wer einen leichten und fast durchsichtigen Stoff für sein Sommerbrautkleid sucht, ist mit Georgette gut beraten. Georgette wird aus Seide oder aus Kunstseide gefertigt. Ähnlich wie Chiffon hat es eine krause Silhouette. Georgette ist besonders leicht und fällt daher besonders schön am Körper. Mit dem elastischen und fließenden Stoff sollte man aber vorsichtig umgehen. Das gilt besonders beim Waschen, denn Georgette neigt zum Einlaufen.

Ähnlich beliebt wie Georgette ist Chiffon. Auch dieser Stoff ist wunderbar weich, fließend und angenehm auf der Haut. Chiffon kann sowohl aus Kunstfasern als auch aus Seide oder Baumwolle hergestellt werden. Da der Stoff sehr durchsichtig ist, werden meist mehrere Lagen übereinander verarbeitet. Dennoch tragen selbst mehrere Stofflagen übereinander nicht auf. Vielmehr wirken Brautkleider aus Chiffon sehr weiblich und stehen daher jeder Frau perfekt. Aus Seide gefertigter Chiffon ist leider recht knitteranfällig. Wird der Stoff aus Kunstfasern produziert, ist er weniger anfällig für Knitterfalten, nimmt dafür aber Schweißgeruch auf.

Organza: Die pflegeleichte Alternative zu Chiffon

Organza ist ein ähnlich romantisch wirkender Stoff wie Georgette und Chiffon. Auch diese Brautkleid-Stoffe werden aus Seide, Viscose oder Kunstfasern gefertigt. Ähnlich wie Chiffon ist Organza recht durchsichtig, vom Materialgefühl her aber etwas schwerer. Entscheiden Sie sich für ein Brautkleid aus Organza, sollten Sie vorsichtig sein, denn der Stoff kann leicht beschädigt werden.

Polyester: Das am häufigsten verwendete Material

Pure Class Brautkleid

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Polyester ist ein aus synthetischen Fasern hergestelltes Material, das besonders häufig für Hochzeitskleider verwendet wird. Satin, Taft, Organza und auch Chiffon werden zum Beispiel aus Polyester gefertigt. Sie alle zeichnen sich durch ihre geringe Knitteranfälligkeit und die Lichtunempfindlichkeit aus. Polyester ist reißfest und nahezu knitterfrei, jedoch nicht atmungsaktiv.

Spitze: Romantisch und verspielt

Die Spitze ist sicher der Klassiker unter den Brautkleid-Stoffen. Bei diesem Stoff gibt es zahlreiche Ausfertigungen und deutliche Qualitätsunterschiede. Werden die Stoffe wie Seide, Baumwolle, Leinen oder Kunstfasern manuell bestickt, sind sie natürlich sehr viel preisintensiver als manuell gefertigte Produkte. Das Material Spitze hat den Vorteil, dass es sehr wandelbar und extrem vielfältig ist. Die Spitze kann sowohl das gesamte Kleid bedecken oder auch gezielt am Decolleté oder nur am Rockteil angebracht sein. Brautkleider aus Spitze können verspielt und romantisch oder auch klassisch und modern wirken. Wird die Spitze auf Tüll aufgenäht, spricht man von Tattoo-Spitze. Sie wirkt wie eine zweite Haut und sehr verführerisch. Diese Art der Spitze wird besonders gerne am Decolleté, an den Armen oder auf dem Rücken eingesetzt. Wo auch immer die Spitze sich befindet: Diese Brautkleid-Stoffe wirken sehr verführerisch und aufregend und ziehen garantiert alle Blicke auf sich.

Baumwolle: Optimaler Tragekomfort

Ein optimaler Stoff für ein Sommerbrautkleid ist Baumwolle. Für hochwertige Kleider werden die Samen der Baumwollpflanze von Hand geerntet und zu Baumwollfasern verarbeitet. Baumwolle kann zum Beispiel zu Brokat oder Batist verarbeitet werden. Brokat ist eine besonders schwere Baumwollvariante. Sie ist ideal für Sie geeignet, wenn Sie das Opulente und Besondere lieben. Damit Brokat seinen typischen Glanz bekommt, wird der Stoff meist mit Gold- oder Silberfäden versehen. Seine einzigartige Optik erhält der Brokat ebenso durch die opulenten Muster und Verzierungen. Mögen Sie schlichte Stoffe, ist Brokat für Sie nicht geeignet. Wenn Sie aber gerne auffallen und alle Blicke auf sich ziehen, entscheiden Sie sich für ein Brautkleid aus Brokat. Die Stoffart Brokat hat einen weiteren nennenswerten Vorteil: Der Stoff ist angenehm schwer und wärmt dadurch gut. Nicht umsonst werden Winter-Hochzeitskleider gerne aus Brokat gefertigt. Brokat ist strapazierfähig und pflegeleicht, hat aber leider auch seinen Preis.

Der wesentliche Vorteil der Stoffart Baumwolle ist, dass sie atmungsaktiv ist – für eine Hochzeit in den heißen Sommermonaten also ideal. Auch ist die Baumwolle sehr gut verträglich und daher für alle geeignet, die eine empfindliche Haut haben. Einen Punkt Abzug gibt es für diese Stoffart, da sie im Vergleich zu anderen Stoffen stärker knittert und die Elastizität geringer ist.

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Satin: Der Klassiker schlechthin

Zu guter Letzt darf natürlich Satin als einer der beliebtesten Brautkleider-Stoffe nicht unerwähnt bleiben. Ein Hochzeitskleid aus Satin wirkt immer elegant und stilvoll; mit diesem Stoff macht man keinen Fehler. Grund für diese edle Optik ist die für Satin charakteristische glänzende Oberfläche. Satin wird entweder aus Seide oder aus diversen künstlichen Fasern produziert. Am Körper wirkt ein Brautkleid aus Seide zunächst recht schwer. Das hat aber gleichzeitig den Vorteil, dass solch ein Kleid sehr schön fällt. Satin ist zwar recht empfindlich, ist dafür aber atmungsaktiv und nimmt Feuchtigkeit schnell auf. Für ein Hochzeitskleid im Sommer ist dieser Stoff daher gut geeignet.

Reine Seide: Der unangefochtene Klassiker

Seide ist einer der kostbarsten Brautkleid-Stoffe überhaupt, dessen Geschichte vor mehr als 5.000 Jahren in China begann. Noch heute stammt ein Großteil dieses erlesenen Stoffes aus diesem asiatischen Land. Ähnlich wie Satin begeistert Seide mit einer unvergleichlichen Optik, einem schönen Glanz und einem traumhaften Tragegefühl. Der wesentliche Unterschied zu allen anderen Brautkleid-Stoffen: Seide kann das ganze Jahr über getragen werden. Im Winter wirkt der Stoff angenehm wärmend, im Sommer wiederum kühlt er. Seide ist recht unempfindlich, hat aber einen wesentlichen Nachteil: Das Material ist sehr lichtempfindlich. Bewahren Sie das Brautkleid daher unbedingt vor Licht geschützt auf, damit es nicht verblasst. Ein Kleiderkarton oder ein Kleidersack eignen sich zu diesem Zweck am besten.

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Die bekanntesten Brautkleid-Stoffe haben Sie nun kennengelernt. Welche Arten von Verzierungen aber sind besonders beliebt? Selbst ein sehr schlichtes Hochzeitskleid wird mit der passenden Verzierung zum Hingucker. Neben der vorweg bereits erwähnten Stickerei aus Spitze eignen sich als Verzierungen ebenso Rüschen, Stoffblumen oder diverse Schmucksteine. Besonders beliebt sind Blumen aus Stoff, denn sie lassen ein Brautkleid sehr feminin wirken. Während kleine Stoffblumen großflächig am Kleid angebracht werden, dient die einzelne große Blume dazu, den Blick gezielt auf einen bestimmten Punkt zu richten. Ähnlich wie die Stoffblumen sind auch die Rüschen sehr verspielt und lockern Brautkleider mit einem strengen Schnitt gekonnt auf.

Bei allen Hochzeitskleidern gilt: Probieren Sie sie vor der Hochzeit möglichst selten an, denn die meisten Brautkleider-Stoffe sind recht empfindlich. Das gilt besonders für alle Seidenstoffe. Sollte es am Tag Ihrer Hochzeit regnen, schützen Sie das Kleid vor Nässe. Lassen Sie es nach Ihrem Ehrentag so schnell es geht professionell reinigen und bewahren es danach am besten in einem Kleidersack vor Licht geschützt auf.

Für welchen der Brautkleid-Stoffe in welcher Farbe Sie sich letztendlich entscheiden: Sie müssen sich in Ihrem Hochzeitskleid wohl fühlen. Ist das der Fall, strahlen sie das aus und werden gewiss alle Blicke auf sich ziehen.

 

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