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Standesamtliche Trauung

Gleich nach der oft lang herbeigesehnten Frage „Willst du mich heiraten?“ und dem enthusiastischen „Ja!“ beginnt für Brautpaare eine intensive Vorbereitungszeit auf den schönsten Tag im Leben. Rechtsgültig wird die Ehe dann, wenn sie vor einem Standesbeamten geschlossen wird. Daher ist die Planung der Zeremonie einer der zahlreichen Bausteine auf dem Weg zur Traumhochzeit.
standesamtliche Trauung Chemnitz

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Standesamt

Nur der Standesbeamte darf ein Paar rechtskräftig verheiraten. Da es ein bürokratischer Akt ist, ist eine Anmeldung der Eheschließung nötig. Beim Trauort haben Sie die Wahl aus allen Standesämtern in Deutschland und deren Außenstellen. Der Ablauf der Trauung kann sehr unterschiedlich sein, vom rein bürokratischen Akt bis hin zur individuellen Zeremonie. Wenn Sie eine individuelle romantische Trauung wünschen, sollten Sie auf jeden Fall vorab das Gespräch mit ihrem Standesbeamten suchen und abklären, was es für Möglichkeiten gibt.

Standesämter in Sachsen

Rechtzeitige Anmeldung der standesamtlichen Trauung vermeidet Terminkollisionen

Viele Paare möchten am liebsten im Frühling oder Herbst standesamtlich heiraten, wenn das Wetter angenehm mild ist und die Partys zum Teil im Freien stattfinden können. Daher sind gerade die Monate Mai und September sehr gefragt. Um den Wunschtermin für die standesamtliche Trauung zu bekommen, lohnt es sich schon früh auf dem zuständigen Standesamt vorzusprechen. Auch wenn die Trauung nicht am Wohnort stattfinden soll, wenden Sie sich an die Behörden in Ihrer Heimatstadt. Die sogenannte „Anmeldung zur Eheschließung“ nimmt das Standesamt bis sechs Monate (in manchen Städten auch ein Jahr) vor dem Wunschtermin entgegen.

standesamtliche Trauung Leipzig

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Nötige Dokumente für die Anmeldung

Da die standesamtliche Trauung später in vielen Urkunden und Dokumenten vermerkt wird, benötigt man, um standesamtlich heiraten zu können, folgende Unterlagen:

  • Einen Personalausweis oder Reisepass.
  • Eine beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenregister: Sie darf nicht älter als sechs Monate sein. Eine Kopie der Geburtsurkunde reicht nicht aus.
  • Eine Aufenthaltsbescheinigung, die das Einwohneramt des Hauptwohnsitzes ausstellt. Diese Bestätigung darf in der Regel nicht älter als zwei bis vier Wochen sein (die Frist ist in den jeweiligen Standesämtern unterschiedlich).
  • Haben die Brautleute Kinder, sind Geburtsurkunden und eventuell Vaterschaftsanerkennungen vorzulegen.
  • Geschiedene Brautleute müssen außerdem die Heiratsurkunde der Vorehe und das rechtskräftige Scheidungsurteil mitbringen.
  • Verwitwete legen ebenfalls die Eheurkunde sowie eine Sterbeurkunde vor.

Standesamtlich heiraten: Die Kosten

Seit 2009 heben die Standesämter in den Bundesländern unterschiedlich hohe Kosten ein. Wer in Dresden standesamtlich heiraten möchte und Urkunden bestellt, muss dafür bezahlen. Für einen Registerauszug oder eine Personenstandsurkunde zum Beispiel werden 10 Euro verrechnet. Wichtig ist, alle Daten fehlerfrei zu übermitteln, weil die Ämter für aufwendige Suchen empfindliche Gebühren einheben. Für die Prüfung der Ehevoraussetzungen sind 50 Euro zu bezahlen. Stammt ein Partner aus dem Ausland, kommen weitere 50 Euro für die Ausstellung eines Ehefähigkeitszeugnisses dazu. Die Durchführung der standesamtlichen Trauung ist während der Öffnungszeiten des Standesamts kostenlos. Wenn Sie am Wochenende oder abends standesamtlich heiraten möchten, bezahlen Sie 70 Euro (am Beispiel Dresden). Ebenso viel ist für Zeremonien außerhalb der Ämter fällig.

Den Ablauf mit dem Standesbeamten besprechen

Generell handelt es sich bei der standesamtlichen Trauung um eine reine Formsache, die in wenigen Minuten erledigt ist. Auf vielen Standesämtern ist es möglich, eine persönliche Note einfließen zu lassen. Mitgebrachte Musik sorgt zum Beispiel für festliches Flair, auch die Rede des Standesbeamten kann mit persönlichen Anekdoten einmalig werden. Voraussetzung dafür ist, die individuellen Vorstellungen beim Termin am Standesamt zu besprechen.

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